AKTUELLES

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25.11.2011 UN internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
  An dem von der UNO im Dezember 1999 ausgerufenen Jahrestag gedenkt der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas zusammen mit europaeische Frauen- und Menschenrechtsorganisationen der Hunderten von Frauen, die weltweit pro Jahr verschwinden und tot aufgefunden werden, ohne dass je ein Taeter zur Verantwortung gezogen wurde.
  - Presseaussendung: UN-Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
   
4-6.04.2011 Art Napoleon (Cree) von Kanada in Wien
  Art Napoleon, der indianischer Musiker und Storyteller aus Britisch Kolumbien, Kanada ist laengst sowohl in den Mainstream - Medien als auch in der alternativen Szene Kanadas bekannt. Anfang April 2011 holt der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas den preisgekroenten Musiker nach Wien, wo er sowohl 2 Konzerte als auch ein Workshop halten wird. Mit Hilfe seiner Akkustikgitarre, Harmonika und vielseitigen Stimme bringt Art Napoleon dem Publikum in bewegenden Liedern seine indianische Kultur naeher und erzaehlt mit viel Humor Anekdoten ueber sein eigenes Leben.
  - Infos und Karten zu den Terminen
   
10.12.2010 UN - Tag der Menschenrechte - auch für indigene Völker!
  Wenn alljaehrlich am 10. Dezember der Menschenrechte gedacht wird, werden mehr als 370 Millionen Menschen weltweit meist vergessen – die Indigenen, und namentlich die indigenen Frauen. Indigene Voelker in aller Welt muessen noch heute um ihre Rechte kaempfen.
  - Presseaussendung: 12.Dezember: UN-Tag für Menschenrechte - auch für Indigene!
   
20.11.2010 Einladung: Indianer Heute - Menschenrechtsarbeit für Indigene
  Der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas praesentiert sich mit Bildern und anschließendem Konzert! Anhand von Fallbeispielen in den USA und Kanada wird in Form eines Vortrages mit Bildern der Überlebenskampf der nordamerikanischen Ureinwohner in der HEUTIGEN Zeit gezeigt – meist kaempfen sie gegen Landnutzung durch Holz-, Bergbau-, Energiekonzerne sowie Tourismusunternehmen und gegen die Ausbeutung von Ressourcen, die ihre Landrechte verletzen, ihr Land und ihre Gesundheit zerstoeren und von deren Erloesen sie nichts haben. Indigene in den USA und in Kanada sind die Bevoelkerungsgruppe mit den katastrophalsten Sozial- und Gesundheitsdaten. Im Vortrag wird aber auch gezeigt, was wir in Oesterreich damit zu tun haben, wie man sich hier für Indigene in Nordamerika einsetzen kann, und es wird ein Ueberblick über die bisherigen Aktivitaeten von AKIN gegeben. Plakat zur Veranstaltung
 

Sa, 20.11.2010 um 19:00 im WUK
Initiativraum, Stiege 5, 1. Stock

Waehringerstrasse 59
A-1090 Wien
   
12.10.2010 12. Oktober: Schwarzer Tag für die Indigenen Amerikas
  Ob Kolumbustag in den USA, Nationalfeiertag in Spanien, Tag der Rassen, der Kulturen (Costa Rica) oder der Amerikas (Uruguay),– alle gemeinsam gedenken des Tages als Christoph Kolumbus im Jahr 1492 in Amerika an Land stolperte. Das Glueck für Kolumbus, entpuppte sich schnell als Unglueck für die Indigenen. Was vielen nicht bewusst ist: dieses Unglueck haelt bis heute an. Waehrend Kolumbus immer noch als großer „Entdecker“ mystifiziert wird, sehen die Nachfahren der „Entdeckten“ nur die Kehrseite der Medaille: illegale Landenteignung, Zwangssterilisation und-deportation, Vergiftung der Lebensgrundlage durch ruecksichtlose Ressourcenausbeutung (wie etwa Uranabbau oder Oelsand) sowie Kultur und Sprache am Rande der Ausloeschung. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit. Nach 518 Jahren waere es speziell fuer Kanada und die USA an der Zeit, als ersten Schritt einer Neuorientierung im Umgang mit Indigenen, die UN-Deklaration für die Rechte indigener Voelker zu ratifizieren. Video: Reconsider Columbus Day
   
Die UN-Deklaration fuer die Rechte indigener Voelker feiert 3-jaehriges Bestehen!
  Im September 2007 wurde von der UNO Generalversammlung mit ueberwaeltigender Mehrheit die ?N Erklaerung ueber die Rechte Indigener Voelker (UN Declaration on the Rights of Indigenous Peoples UNDRIP) angenommen. Nur vier Staaten waren (und sind teilweise bis heute) dagegen: Australien, Kanada, Neuseeland und USA. Bei allen vier Staaten handelt es sich um Industriestaaten innerhalb deren Grenzen Indigene Voelker leben. Der Grund warum diese Staaten sich teilweise bis heute wehren, diesen internationalen Rechtsstandard zu akzeptieren oder gar umzusetzen liegt vor allem darin, dass er die uneingeschr?kte Ressourcennutzung auf Indigenem Gebiet verhindert und den Indigenen zumindest ein Mitspracherecht einraeumt. Im September 2010 zum 3. Jahrestag der Annahme der Erklaerung durch die UN Generalversammlung brachte die im Gebiet der St?t?mc (Indigene Nation in British Columbia/Kanada) taetige Monatszeitschrift ?t?t?mc Runner ein Sonderheft zu diesem Thema heraus. Dabei kamen Indigene VertreterInnen aus jenen vier Laendern zu Wort, die 2007 gegen die Erklaerung gestimmt hatten. Diese Indigenen Stimmen und den Text der UNDRIP "finden Sie hier..."
   
04/05.09.2010 Der Arbeitskreis am Volksstimmefest!
  Der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas wird wieder am diesjaehrigen Volksstimmefest auf der Jesuitenwiese am Prater vertreten sein. Neben diversem Infomaterial ueber uns, unsere Kampagnen und aktuelle Petitionen, bieten wir T-shirts, Buecher und Schmuck zum Verkauf an. Daher freuen wir uns ueber Deinen/Ihren Besuch, um unsere Anliegen betreffend Menschenrechte der Indigenen V?ker Nordamerikas zu besprechen und das Fest gemeinsam zu genie?en.
  - Alle Infos und Programm zum Fest
   
Die Pine Ridge Reservation
  Die Pine Ridge Reservation im Bundesstaat S?dakota ist eines der gr?ten Reservate in den USA, aber auch gleichzeitig eines der ?msten Gegenden des Landes. Am Schauplatz des Massakers von Wounded Knee und Heimat der Oglala Sioux gilt auch als Sinnbild fuer die massiven Probleme, mit denen IndianerInnen heute zu kaempfen haben. Statistiken von Lebenserwartung Arbeitslosigkeit oder Haeusern mit Elektizitaet und flie?endem Wasser sind vergleichbar mit jenen von sog. "Dritter Welt Laendern". Der Guardian hat sich am Anfang des Jahres in einem ausfuehrlichen Bericht mit der Pine Ridge Reservation beschaeftigt. "Lesen Sie mehr..."
   
Laxes Verhalten der Lachsindustrie
  Lachse sind als Speisefische kaum mehr aus unserer Ernaehrung wegzudenken. Da durch die Wildlachspopulationen die Nachfrage nicht gedeckt werden kann, stammt der ueberwiegende Teil aus Lachszuchten (Fischfarmen), die in Nordamerika, Nordeuropa, Chile sowie im Sueden Australiens und Neuseelands ansaessig sind. Indigene an der Westkueste in Kanada, deren Kultur und Wirtschaft zu einem wesentlichen Teil vom Lachsfang bestimmt wird, drohen durch gro? angelegte Fischfarmen in norwegischem Besitz ihrer Lebensgrundlage beraubt zu werden. Der weltweit gestiegene Lachskonsum, auch in Europa, bedroht indigene V?ker. Ein Anlass, sich mit den Hintergruenden und Auswirkungen dieser Fischfarmen genauer auseinander zu setzen. "Mehr..."
   
19.-30.04.2010 UN-Permanent Forum on Indigenous Issues 2010
  Vom 19. bis 30. April 2010 fand zum 9. Mal die jaehrliche Konferenz des UN-Permanent Forum on Indigenous Issues (UN-PFII) in New York statt. Zu diesem Anlass trafen sich Indigene aus aller Welt beim UN Headquater, um von neuesten Entwicklungen zu berichten. Das Hauptthema der diesjaehrigen Session war jedoch "Indigene Voelker: Entwicklung mit Kultur und Identitaet", wobei auch Nordamerika einen Laenderschwerpunkt darstellte. 2 VertreterInnen vom Arbeitskreis nahmen am UN-PFII teil und berichteten.
  - "- Bericht ueber das Hauptthema der diesjaehrigen Session: Entwicklung"
  - "- Artikel zum Laenderschwerpunkt Nordamerika"
  - "- Artikel ueber Hollywoodstars beim UN-PFII anlaesslich des Films AVATAR"
   
12.-28.02.2010 Olympische Spiele in Vancouver 2010
  Vom 12. bis 28. Februar 2010 finden in Vancouver die Olympischen Spiele statt. Doch schon lange stehen die sportlichen Leistungen nicht mehr Vordergrund. Vielmehr ist das Grossspektakel ein Riesengeschaeft an dem ganze Branchen enorme Gewinne erzielen, waehrend vor allem die gesellschaftlich Benachteiligsten die negativen Auswirkungen der "2-woechigen Olympia-Party" spueren. Gerade fuer Indigene Kanadas, deren Kulturen besonders von den Veranstaltern der Spiele fuer Werbezwecke missbraucht werden, verst?kt sich die Einschraenkung ihrer Souveraenitaet durch die Ausbeutung der Oekosysteme bzw. durch Immobilienspekulationen.
   Olympia 2010 in Vancouver: No Olympics on Native Stolen Land!
  - "- Presseaussendung: Olympia 2010: Wer gewinnt wirklich?"
  - "- Broschuere ueber die negativen Seiten des Grossereignisses"
   
Schmaehpreis fuer das Internationale Olympische Komitte (IOK) beim Public Eye on Davos
  Der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas und INCOMINDIOS Schweiz haben beim sogenannten Public Eye on Davos (globalisierungskritische Gegenveranstaltung zum World Economic Forum WEF) eine Nominierung fuer den Public Eye SWISS Award eingegeben: Das Internationale Olympische Komitee (IOK) soll endlich seiner Verantwortung als oberstes Gremium der Olympischen Spiele entsprechend mit den katastrophalen Verh?tnissen bei der Ausrichtung olympischer Spiele aufr?men. Seit 1984 sind die Spiele kommerzialisiert und haben heute nur noch wenig mit reinem Sport und friedlicher V?kerverbindung zu tun. Leider sind immer wieder insbesondere bei den bevorstehenden Winterspielen in Vancouver - auch Indigene negativ betroffen, deshalb unser Engagement. Nach einem strengen Auswahlverfahren wurde unsere Nominierung akzeptiert.
  Die Internet-Abstimmung laeuft bis am 26.1.2010. Bis dahin haben Sie Zeit, auch Ihre Stimme gegen den IOK abzugeben und andere zu mobilisieren, sich gegen den Skizirkus und fuer indigene Rechte auszusprechen!!
  Abstimmung: PublicEyeAward
  Mehr Informationen finden Sie unter:
   - Pressemitteilung
   - Begruendungen und Forderungen der Nominierung
   
INDIANISCHES FILMFESTIVAL
  Die Breitenseer Lichtspiele (BLS) und der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas praesentieren ein indianisches Filmfestival jenseits der Klischees!
  Wann: Sa, 21.11 - So, 29.11.2009
  Wo: Breitenseer Lichtspiele
(BSL), 14. Bezirk, Breitenseer Strasse 21
   
Gesetzentwurf zur angeblichen Anerkennung indigener Rechte in British Columbia vorlaeufig gestoppt!
  Am 28. August 2009 stimmte die Versammlung aller gewaehlten und traditionellen Chiefs von Britisch Columbia (BC) im Gebiet der Squamish in seltener Einstimmigkeit gegen einen Gesetzentwurf, den sogenannten "Recognition Act" der vordergruendig einen neuen Weg in der Beziehung der Indigenen mit der Provinz einleiten sollte. Wie so oft in der kanadischen Politik gegenueber Indigenen wuerde dieses Gesetz in Wahrheit eine massive Untergrabung indigener Rechte, insbesondere des vom Obersten Gerichtshofes 1997 bestaetigten "Aboriginal Title" (indigener Landrechtstitel - Eigentumsrecht) bedeuten...
   - Zum Artikel
   
NEUER TREFFPUNKT DES ARBEITSKREISES!!
  Der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas trifft sich von nun an, zur gewohnten Zeit (jeden Montag ab 20:00) im im WUK
AKN Raum, Stiege 5, 1. Halbstock

Waehringerstrasse 59
A-1090 Wien
   
   
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