Arthur
Manuel
ist ein bedeutender indianischer Politiker (Shuswap Nation) in der
kanadischen Provinz Britisch Kolumbien. Er ist Sprecher einer
Vereinigung von Indianervölkern (Indigenous
Network of Environment and Trade; INET). Das Hauptanliegen
von Arthur Manuel
ist die Durchsetzung des indigenen Landtitels (Aboriginal Title),
welcher den Indigenen in Britisch Kolumbien durch den Obersten
Gerichtshof Kanadas bestätigt wurde (Delgamuukw Entscheidung, 1997).
Die verschiedenen kanadischen Regierungsebenen (Bundes- und
Provinzregierungen) waren bisher nicht bereit, die Entscheidung des Obersten
Gerichtshofes zu respektieren und umzusetzen.
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Arthur
Manuel ist in die Fußstapfen seines
politisch sehr aktiven und bekannten Vaters, George
Manuel, getreten. Dieser war u.a. Gründungsmitglied der Vereinigung
indianischer Chiefs in Britisch Kolumbien (UBCIC, Union of BC Indian
Chiefs) und Gründer des Welteingeborenenrates (World Council of
Indigenous Peoples).
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Arthur
Manuel's Hauptanliegen ist es, durch
gemeinsames Vorgehen von verschiedenen Indianernationen und
Interessenvertretungen den kanadischen Regierungen die Unhaltbarkeit
ihrer Einstellungen gegenüber Indianern klar zu machen; nämlich,
einfach Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes zu ignorieren. Manuel setzt in letzter Zeit verstärkt auf internationale Aktivitäten.
So hat er in Europa ein Netzwerk von Menschenrechtsgruppen hinter sich,
andererseits engagiert er sich in internationalen Gremien, wie etwa im
UNO-Menschenrechtsbereich, in
Aktivitäten der Biodiversitätskonvention und
der WTO.
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Zur Erhöhung der
Effizienz internationaler Aktivitäten beschäftigt Arthur
Manuel seit einigen Jahren die österreichische Juristin, Mag.
Nicole Schabus, die auf internationales/indigenes Recht und
internationale Wirtschaft spezialisiert ist. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises
Indianer Nordamerikas.
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Arthur Manuel ist
seit Februar 2005 Ehrenmitglied von AKIN.
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