KANADA

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ÜBERLEBENSKAMPF der Lubicon Cree Indianer im Norden der Provinz Alberta

von Bernhard Ominayak
Ich bin der demokratisch gewählte Häuptling ei­ner kleinen Gruppe von Cree Indianern. Wir le­ben im nördlichen Teil von Zentral‑Alberta und werden das Volk vom Lubicon‑See genannt. Zur Zeit führen wir einen Kampf um ein echtes Wei­terbestehen für dieses unser Volk. Unsere Geg­ner sind die kanadische Bundesregierung, die Provinzregierung von Alberta, Dutzende von Öl­gesell­schaften und eine japanische Zellstofffirma. 
Häuptling Bernhard Ominayak
 Sie versuchen uns auszurotten, um unser angestammtes Land und die darin la­gernden wertvollen Erdgas‑ Erdöl- und Holzres­sour­cen stehlen zu können.  
Der geschichtliche Hintergrund

Wir, die Lubicon Cree, hatten nie die Chance, den Vertrag Nr. 8 von 1899 zu unterzeichnen. Wir waren auf Grund der Abgelegenheit unseres Gebietes von der Verhandlungskommission der Re­gierung 'übersehen' worden. Durch die­sen Vertrag wurde die Aufgabe riesiger indiani­scher Landansprüche den unter­zeichnenden Indianer­gruppen in ver­schiedenster Form ab­gegolten.
Noch in den 30er Jahren rangen wir um staatliche Anerkennung als offizielle Indianergruppe (Band), um dadurch ein Reservat zu bekommen. 1940 wurden wir als eigenständige indiani­sche Band bestätigt. Uns wurde ein Reservat zuge­si­chert.
Die Bundesregierung Kanadas hat bis heute jedoch dieses Reservat nicht einmal vermessen las­sen. Durch diese büro­kratische Schlamperei haben die Lubicon Cree bis dato nichts von dem er­halten, was ihnen versprochen wurde und was ihnen rechtlich zusteht.
Ende der 70er Jahre wurde in unserem traditionellen Gebiet mit der großräumigen Suche nach und Erschließung von Bodenschätzen, vor allem Erdöl und Erdgas, begonnen. Inner­halb kürzester Zeit wurden die Lubicon Cree ihrer wirt­schaftlichen Grundlage, der Elchjagd und des Fallenstel­lens, beraubt.
Öffentliche und private Straßen von Ölfirmen, seismische Sprengungen, Güterver­kehr, Waldbrände, Probebohrungen und zahlreiche andere Auswir­kungen dieser um­fangreichen und intensiven Explorationstätigkeiten bedrohen das nackte Überleben unserer bislang unabhän­gigen und stolzen Indianergruppe.  
Ölbohrungen auf dem Gebiet der Lubicon Cree
Um unsere drohende Ausrottung zu verhindern, versuchten wir, unseren ursprünglichen und zu­gesicherten Landan­spruch geltend zu machen ‑ ein Stück Land inmitten totaler Ver­wüstung. Diese Bemühungen jedoch wurden von der Provinzregierung auf das heftigste be­kämpft. Eine der typi­schen und schäd­lichsten Handlungen der Provinz, doch bei weitem nicht die einzige, bestand in der Verabschiedung eines Ge­setzes, das rückwirkend einem von der Band gegen die Aktionen der Provinz eingebrachten Gerichtsfall die vormals klare recht­liche Grundlage entzog. Und das zu einer Zeit, als der Fall schon vor Gericht behandelt wurde !
1983 sandte der Weltkirchenrat eine Delegation von 8 Bischöfen, geleitet von Erzbischof Edward Scott ‑ Oberhaupt der anglikanischen Kirchen in Kanada, nach Lubicon Lake, um sich vor Ort mit der Situation vertraut zu machen. In einer Pressekonferenz danach bestä­tigten die Bischöfe eine Aussage des Weltkirchenrates, nach der die Politik der Provinz­regie­rung, gemeinsam mit den Öl­firmen, 'völkermordartige Konsequenzen' für die Lubicon Cree habe.
Die verfassungsmäßig für diesen Fall zuständige Bundesregierung entzog sich bis heute einfach ihren Verpflichtungen gegenüber den Lubicons und ließ uns allein dastehen. In ei­nem kurzen Mo­ment der Erleuchtung jedoch ernannte der damalige Bundesminister für In­dianerangelegenheiten, D. Crombie, 1984 den ehemaligen Justizminister Davie Fulton zum Sonderbeauftragten der Bun­desregierung. Er sollte sich ein Bild von der Lage machen, dar­über einen schriftli­chen Bericht ab­fassen und darin Empfehlungen zur einvernehmlichen Lö­sung dieses Problems abgeben. Die Band und die Regierungen Albertas und Kanadas ei­nigten sich auf einen gemeinsamen Arbeits­plan. Als Fulton 1985 mit seinem Diskussionspa­pier die Ansprüche der Lubicon Cree untermau­erte, weigerte sich die Provinzregierung Al­bertas, über­haupt noch mit ihm zu verhandeln. Die Bundesregierung feuerte ihn, obwohl er erst in der Anfangsphase des be­schlos­senen Arbeitsprogramms steckte.
Davie Fulton machte seine Bereitwilligkeit, ohne größeres Aufsehen plötzlich von der Bildflä­che verschwinden zu müssen, jedoch davon abhängig, dass zukünftige Verhandlungen mit den Lubicon Cree auf der Basis seines Papiers als Diskus­sionsgrundlage zu führen seien. Sowohl die Bundes‑ als auch die Provinzregierung gaben ihm dieses Versprechen. Fulton trat von der Bühne des Ge­schehens ab.
Die nach Fulton von der Bundesregierung eingesetzten Verhandler agierten vollkommen entge­gen aller Zusicherungen und Versprechungen. Sie kamen etwa mit 'Angeboten' zum Verhand­lungs­tisch, die die Zahl der 'anerkannten' und zur Berechnung der Größe des Re­servats mitein­zube­ziehenden Lubicon‑Stammesmitglieder von 457 auf 196 re­duzieren wür­den. Dabei würden u.a. auch Familien in vom Staat klassifizierte Indianer und Nicht‑Indianer aufgesplittert. Darüber hinaus würden in weiterer Folge neuartige Kriterien angewandt, die Indianern gegenüber noch nie in der Ge­schichte Kanadas zum Tragen gekommen sind. Diese Kriterien hätten die Zahl der anspruchsberechtigten Lubi­con‑Indianer weiter reduziert.
Der Aufruf zum Boykott der Olympischen Winterspiele in Calgary 1988
Wir waren erbost über diesen politischen Betrug, die öffentliche Augenauswischerei und die Ver­zögerungstaktiken. Wir waren und sind in der sehr reellen Gefahr der kulturellen und physischen Vernichtung und wir waren und sind fest ent­schlossen, für unser Überleben zu kämpfen. Deshalb riefen wir 1986 zu einem Boykott der Olympischen Win­terspiele 1988 in Calgary auf.
Dieser Entschluss wurde nicht leichtfertig gefasst.
Die Drahtzieher, die sich aktiv an der Verwü­stung unse­res Lebens und unserer Zukunft beteiligen, sind diesel­ben Regie­rungspolitiker, Ölgesellschaften und Bürokra­ten, die die Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary or­ganisierten, un­terstützten, förderten, daran selbst sehr viel Geld verdienten und sich da­mit internationale An­erkennung erkaufen woll­ten. Sie versuchten, sich vor aller Welt als an­ständige, zivilisierte, freundliche und kultivierte menschliche Wesen dar­zustellen ‑ ganz im Sinne des völkerverbindenden olympischen Geistes !
Das 'Juwel' des kulturellen Rahmenprogramms der Olympischen Spiele war eine Ausstel­lung, die ur­sprünglich 'Vergesst meine Welt nicht' heißen sollte, später in 'Der Geist singt' umgetauft wurde. Diese Aus­stellung sollte die seltensten und schönsten (Kunst‑)Gegenstände kanadischer In­dianer und Eski­mos aus al­ler Welt zusammenho­len, um die indigenen Kultu­ren Kana­das zu 'würdi­gen'.
Wir baten Museen in aller Welt, keine der an­geforder­ten Leihgaben zu dieser Ausstellung zu senden. Es ist un­vereinbar, schöne Arte­fakte indianischer Kulturen der Vergangenheit in einer Museumsausstellung zu be­wundern, während poli­tische und wirtschaftliche In­ter­essen derselben Provinz aktiv die physische und kul­tu­relle Vernichtung einer (noch) le­ben­den indi­genen Kultur 800 km weiter nörd­lich nicht nur dulden, son­dern fördern. Haupt­sponsor dieser Ausstel­lung war ausge­rechnet Shell, eine jener Ölfirmen, die in unserem Ge­biet an unserer Zerstörung mitwirken.
Weltbekannte Museen, wie das Museum of the North American Indian in New York, das Na­tional­museum von Däne­mark, Völkerkundemuseen in Schweden, Rotterdam, Frankfurt und Berlin, um nur einige zu nennen, haben sich mit dem Hinweis auf die Behandlung der Lubi­con Cree gewei­gert, zu dieser Ausstellung beizutragen. Trotz enormen poli­tischen Drucks durch das Auswärtige Amt der kanadischen Regierung auf andere Regierungen und deren Museen haben sich insge­samt 27 von der Band zum Boykott aufgerufenen Museen gewei­gert, Gegenstände zu dieser Aus­stel­lung zu schicken.
Wesentliche indianische Organisationen in Kanada und den USA, wie die Assembly of First Na­tions, die Indian Asso­ciation of Alberta, die Métis Association of Alberta etc. sowie der Welteinge­borenenrat, unterstützten den Überlebens­kampf der Lubicons inklusive des Boy­kottaufrufs. Ebenso unterstützten uns eine Vielzahl von Kirchen und kirchlichen Organisatio­nen.
Nicht ganz so zufriedenstellend verlief zwar unser Aufruf an die Sportler und sonstigen Teil­neh­mer, die Olympischen Spiele zu boykottieren, doch konnten wir trotzdem einiges errei­chen:
·       Wohl selten wurde ein einzelner indianischer Fall in diesem Umfang von der internationa­len Presse aufgegrif­fen. Eine in der BRD zusammengestellte Pressemappe ergab meh­rere Hun­dert kritische Artikel zu den Olym­pischen Spielen. Bei den meisten deutschspra­chigen Artikeln stand die Behandlung der Lubicon Indianer im Zentrum der Kritik.
·       Einige Sportler zeigten durch ihre Handlungen Solidarität mit den Lubicon Cree, z.B. die öster­reichische Abfahrerin Eli­sabeth Kirchler.
·       Einige Künstler weigerten sich, bei der Eröffnungszeremonie mitzumachen. Die österreichi­sche Rockgruppe Opus begann ihren Auftritt im Österreicherhaus mit einem starken Statement für die Lubicon Cree und wid­meten uns das Lied 'Can't You Hear Me ?'.
Das Zerbröckeln unserer Gemeinschaft
Bedingt durch die Zerstörung unserer Lebensart und unserer natürlichen Nahrungs­- und Wirt­schaftsgrundlage haben sich in den letzten Jahrzehnten Zerfallserscheinungen in unse­rer Ge­meinschaft ausgebreitet. Obwohl bis vor kurzem unbekannt, gehören nun Alkohol‑ und Drogen­probleme zunehmend zum Alltag in unserer Siedlung.
Lubicon Kinder und Jugendliche
Im Juni 1987 wurden wir von einem weite­ren schweren Schlag getroffen. Tuberkulose brach aus. Von den 100 infizierten Personen haben 38 akute TBC. Der weitere Fortschritt der Krankheit ist nunmehr abgeflacht. Der Ausbruch dieser Epidemie ist das unmittelbare Resultat der Zerstörung unserer Le­bensweise in den letzten Jahren.  
Ausübung von Souveränität war unerlässlich
Die Bundesregierung tut meist so, als ob wir die Ver­handlungen blockieren würden, dass wir ‑ wie sie sagen ‑ 'inakzeptable' Vorbedingungen stellen würden. Die Vorbedingungen werden aber in Wahrheit nicht von uns, sondern von der Bun­desregierung gestellt. Lange Zeit wäre die Hälfte unseres Volkes nicht in die Verhandlungen um unsere Rechte und unser Reser­vatsland einbe­zogen worden. Wer anspruchsberechtigter Lubicon Cree Indianer ist und wer nicht, wollte die Regie­rung ohne uns festlegen. Wie wenig ernsthaft die Re­gierung die Ver­handlungen zu führen gewillt ist, geht schon daraus hervor, dass jeder Prozess zur Informa­tion der Öffentlichkeit und des zustän­digen Parla­mentsausschusses über den Verhand­lungsfortschritt durch einen unabhängigen Be­obachter von der Bundesregierung strikt abge­lehnt wird. Ein solcher Be­obachter ist notwendig, um zu verhin­dern, dass die Verhandlungen ‑ wie in der Vergangenheit ‑ von der Regierung als reines Alibi be­nutzt werden. Diese Bedin­gungen sind für uns inakzeptabel.
Zu unserer großen Überraschung machte der frühere Provinzpremierminister, Don Getty, bei Ge­sprächen mit mir einen sehr positiven und kon­struktiven Vorschlag. Nämlich, statt einen ein­zelnen unabhängigen Beobachter einzusetzen, ein Schiedsgericht zu bilden. Jede der beiden Parteien (Lubicons und Bundesregierung) sollten dabei eine Person wählen, diese wiederum ge­meinsam eine dritte. Sowohl dieser Vorschlag als auch die Empfehlung des Ständigen Parlaments­aus­schusses für Indianerangelegenheiten auf Einsetzung eines unab­hängigen Beobachters wurde von der Bundesregie­rung einfach igno­riert. Der damalige Indi­anerminister, Bill McKnight, aber be­hauptete, wir würden die Verhandlungen blockieren.
Die Chancen auf ernsthafte Verhandlungen sind sehr gering. Deshalb versuchten wir 1988, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Souveränität auf unserem Gebiet selbst auszuüben, um eine weitere Zerstörung zu ver­hindern. Dies bedeutete:
(1)       Sperre des Lubicon Gebietes für alle Personen und Fahrzeuge, 
die für die Betretung und Befahrung keine Er­laubnis von uns haben.
(2)       Errichtung von Passkontrollstellen an den Hauptwegen.
(3)       Entwicklung einer Prozedur für die Ausstellung solcher Pässe/
Erlaubnisscheine.
(4)       Kontaktaufnahme mit allen bereits in unserem traditionellen Gebiet 
arbeitenden Fir­men und Personen mit dem Hinweis, dass nur mit unserer Erlaubnis weitergearbeitet werden darf (was nicht bedeutet, dass diese Er­laubnis automatisch erteilt wird).
(5)       Alle Personen, die wir ab einer bestimmten Zeit im traditionellen Gebiet der Lubicons ohne einen solchen Pass antreffen, werden ‑ notfalls auch mit Gewalt ­- aus dem Ge­biet entfernt.
BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNS !!
Ich bin mir der Problematik dieser Vorgangsweise mit allen ihren Konsequenzen wohl be­wusst. Aber wir hatten keine andere Wahl ! Wir wissen, dass die kanadische Regierung auf die Infor­miertheit der Menschen innerhalb und außer­halb Kanadas reagiert. Lassen Sie die Politiker wis­sen, dass Sie über unsere Behandlung empört sind und dass Sie auf die Re­gierungspropaganda nicht hereinfallen
NACHSATZ:
Am 15. Oktober 1988 sperrten die Lubi­con Cree mit Unterstützung anderer in­dianischer Völ­ker, von Kirchen‑ und Menschenrechtsgruppen aus Kanada und Europa sowie Gewerk­schaftern ihr traditionelles Ge­biet, nachdem sie vor­her die 'Lubicon Cree Indian Nation' aus­geru­fen hatten. Die Blockade wurde zwar unter Poli­zei­einsatz geräumt, doch gab bei an­schließenden Verhand­lungen die Provinz Alberta, die bis­lang als die eigentliche Barriere für eine  Lö­sung des Kon­fliktes gegolten hatte den berech­tigten Landrechtsforderungen der Lubicon Cree nach. An finanziellen Fragen im Zusam­menhang mit Scha­denersatz durch Zerstörung der wirt­schaftli­chen Grundlage und mit dem Aufbau ei­ner neuen eigenständigen Wirtschaft sind wei­tere Verhandlungen sowohl mit der Bundesre­gie­rung als auch mit der Provinzregie­rung ge­schei­tert.
Seit 1988 besteht eine weitere massive Bedro­hung für die Lubicon Cree. Die Provinz Alberta vergab 40.000 km2 (!!) Holznutzungsrechte an den japanischen Zellstoffkonzern Daishowa. Obwohl die­ses Gebiet das traditionelle Gebiet der Lubicon Cree fast vollständig um­schließt, wurden sie wieder nicht einmal gefragt. Seit das Werk im Jahre 1990 fertig­gestellt wurde, droht Daishowa mit dem Kahlschlag der Lubicon Wälder. Bisher konnte aufgrund massiver inter­natio­naler Proteste und eines nationalen Boy­kotts von Daishowa-Produkten die Holz­schläge­rung im Lubicon Gebiet al­ler­dings ver­hindert werden. Nach Mei­nung der Lubicon Cree würde eine Ab­holzung ihrer Wälder für sie das end­gül­tige Aus bedeuten.
Daishowa brachte die Unterstützungs­gruppe 'Friends of the Lubicon' aus To­ronto vor Ge­richt und versuchte zu erreichen, dass der Boykott von Dai­showa Produkten als il­legal erklärt und abgebro­chen wird. Die 'Friends' gingen in diesem Verfahren 1998 zwar als Sieger hervor, müssen aber erhebliche Gerichtskosten bezahlen.
Nach einer Reihe erfolgloser Verhandlungsrunden zwischen den Lubicon Cree und den bei­den kanadischen Regierungsebenen im letzten Jahrzehnt begannen im August 1998 Ver­handlungen mit der Bundesregierung, deren Fortschritt zwar sehr zäh verlief, aber erstmals selbst von den Lubicon Cree positiv bewertet wurde. Dieser Fortschritt ist der Provinzregie­rung Albertas offenbar ein Dorn im Auge, denn eine Verhandlungslösung mit den Lubicon Cree würde die Nutzung von Bodenschätzen (vor allem Öl, Erdgas und Holz) unter ihrer Zu­ständigkeit beeinflussen. Die Provinzregierung torpediert seitdem die erfolgreichen Ver­handlungsergebnisse mit der Bundesregierung und versucht nach der alten Taktik 'Teile und Herrsche' andere Indianergruppen gegen die Lubicon Cree auszuspielen – im Zusammen­hang mit Holzschlägerungen und dem wohlbekannten Arbeitsplatzargument.
Protest‑ und Solidaritätsbriefe sind nach wie vor dringend nötig!  
(Ein Briefvorschlag zum Unterschreiben und Versenden finden Sie HIER!)
Chief Bernard Ominayak ist der gewählte Häuptling der Lubicon Cree. Dieser Text wurde nach den Olympischen Winterspielen 1988 in Cal­gary als Information an zahlreiche Menschenrechtsorganisati­onen weltweit versandt.