ÜBER UNS

Entstehung des Arbeitskreises Indianer Nordamerikas (AKIN)
Mitarbeit
Der Hintergrund zu den Aktivitäten des Arbeitskreises
Öffentlichkeitsarbeit
Unterstützungsarbeit
Kuluraustausch
Internationale Zusammenarbeit
Finanzierung der Aktivitäten
Vereinsstatuten

Mitgliedschaft
Mitglieder des Arbeitskreises


Entstehung des Arbeitskreises Indianer Nordamerikas
(AKIN)      zum Anfang

Im Jahre 1980 fand in Rotterdam das vierte "RusseIl Tribunal" statt, das im Rahmen einer internationalen Expertenjury Menschenrechtsverletzungen an Indigenen ("Indianern") beider Amerikas aufzeigte und verurteilte. Im Umfeld dieses Tribunals wurden auch in Österreich Veranstaltungen über Indianer abgehalten, bei denen ein Kern von besonders Interessierten immer wieder zusammenkam.
Diese Kerngruppe schloss sich nach einem Vortrag des deutschen "Indianerjournalisten" Claus Biegert in Wien im Frühjahr 1981 zunächst zu einem losen Arbeitskreis zusammen. Seit diesem Zeitpunkt trifft sich der Kreis mit nur kleinen Unterbrechungen wöchentlich zu Arbeitssitzungen, in denen Informationen ausgetauscht, Aktionen geplant und Publikationen vorbereitet werden.
Die Abkürzungsinitialen des Arbeitskreises Indianer Nordamerikas sind gleichlautend mit dem englischen Wort "akin = verwandt" und deutet den emotionalen Hintergrund unserer Arbeit an.
Mitarbeit       zum Anfang

Die Mitarbeiter/innen des Arbeitskreises sind grundverschiedene Menschen. Je nach persönlicher Ausrichtung setzen sie unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Im organisatorischen Bereich kann sich jede/r nach den individuellen Möglichkeiten nützlich machen. Spe-zialisten für Wirtschaft, Politik, Völkerrecht, Ethnologie, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstal-tungsorganisation arbeiten Hand in Hand. Jede(r) ist eingeladen mitzumachen !!!

Der Hintergrund zu den Aktivitäten des Arbeitskreises
     
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Die Regierungen der Länder, in denen indigene Völker - wie auch die Ureinwohner Nordamerikas - leben, üben aus verschiedensten Gründen extremen Druck auf diese Völker aus - meist, weil sie der unkontrollierten ökonomischen Ausbeutung ihrer angestammten Le-bensgebiete im Wege stehen. Indigene Völker werden von den Regierungen nicht als sou-veräne Nationen mit dem Recht auf Selbstbestimmung betrachtet. Ohne kollektive Rechte leben sie wie Fremde im eigenen Land. Als "Nicht-Staaten" sind sie von Entwicklungshilfe im üblichen Sinn ausgeschlossen und kommen daher auch um die meisten Formen inter-nationaler Unterstützung. Zur Änderung dieser Situation möchte unser Arbeitskreis beitragen. Wir sind uns sehr wohl der Tatsache bewusst, dass eine kleine Gruppe von Österreich aus die Indianerpolitik Ka-nadas und der USA nicht völlig umkrempeln, den Regierungen dieser Länder aber recht empfindliche Nadelstiche versetzen kann. Dabei spielt der moralische Anspruch beider Länder als "internationale Hüter der Menschenrechte" eine entscheidende Rolle.
Öffentlichkeitsarbeit      zum Anfang

Der Abbau von herrschenden, für die politische Arbeit äußerst hinderlichen Klischeevorstellungen über Indianer ist von zentraler Bedeutung. Auch die Korrektur der offiziell von nord-amerikanischen Regierungen verbreiteten Informationen stellt einen wesentlichen Bereich dar. 
Unser Programm umfasst:
  - Vorträge, in der Regel durch indigene Vertreter (auch an Schulen)
  - Publikation von Informationsmaterial
  - Pressekonferenzen und -aussendungen
  - Informationsstände
Art Manuel zeigt AKIN-Mitgliedern seine Fotos
Unterstützungsarbeit       zum Anfang 

Der Arbeitskreis leistet vor allem politische Arbeit, zum Beispiel durch die Vermittlung von Gesprächen indigener Vertreter mit österreichischen Politikern, durch Protestaktionen, Pres-searbeit oder Informationskampagnen. Direkte Unterstützung bieten wir aber auch, indem wir versuchen Geldmittel für konkrete indianische Projekte auftreiben.
In den letzten 20 Jahren unterstützten wir etwa Projekte und Anliegen der Apache, Blackfeet, Cherokee, Cheyenne, Innu, Lubicon Cree, Navajo, Oglala Lakota, Ojibwa, Shuswap, Western Shoshone und arbeiteten auch mit der Assembly of First Nations (der Dachorganisation der Status-Indianer Kanadas) zusammen.
Der Arbeitskreis versteht sich als Mittler zwischen den Ureinwohnervölkern Nordamerikas und jenen Österreichern (bzw. Europäern), die bereit sind, zuzuhören und sich über die Ur-sache der Probleme indigener Völker Gedanken zu machen. Wo Immer möglich, lassen wir Indianer selbst ihre Anliegen vertreten.
Treffen von Ovide Mercredi (National Chief of Assembly of First Nation -AFN) mit ehemaliger Staatssekretärin B. Ferrero-Waldner 1997
Kulturaustausch      zum Anfang

Kulturelle Beziehungen zwischen europäischen Ländern und indigenen Nationen fördern - auf lange Sicht - gegenseitiges Verständnis und können so eine breitere Basis zur Unterstützung politischer Ziele der Indigenen bilden. Aus finanziellen Gründen ist dieser Bereich sehr schwierig abzudecken. Beispiele für vom Arbeitskreis Indianer Nordamerikas bisher organisierte kulturelle Austauschprojekte sind etwa:
Lesung des Cheyenne Dichters Lance Henson
-Lesungen des Cheyenne Dichters Lance Henson und des Cherokee Dichters Mike Austin
-Bildungsreisen ins Pine Ridge Reservat (Oglala Lakota)
-Fotoausstellung zum Gedenken an das Massaker von Wounded Knee 1890-1990
-Bildungsreise indianischer Journalistinnen in Österreich
-Unterstützung eines CD-Projekts sowie von Auftritten der Lakota Rockgruppe "Arrowspace"
Internationale Zusammenarbeit       zum Anfang

Der Arbeitskreis hat intensive Kontakte zu verwandten Gruppen und Organisationen in vielen europäischen Ländern.

Seit 1985 besteht ein loses Netzwerk europäischer Unterstützungsgruppen für nordamerikanische Indianer.

 Dieses Netzwerk dient vor allem zum gegenseitigen Informationsaustausch und zur Koordination von Aktivitäten.
Kooperations-Meeting 2005
Finanzierung der Aktivitäten       zum Anfang

Der Verein "Arbeitskreis Indianer Nordamerikas" kann meist nicht alle Kosten, die anfallen, tragen. Ein Teil wird von den Akin-Mitarbeiter/innen übernommen. Die wichtigsten Ausgaben sind Kopier-, Druck-, Telefon-, und Portospesen sowie Reise- und Aufenthaltskosten indianischer Gäste.
Vereinsstatuten      zum Anfang

Die offiziellen Statuten des Arbeitskreises Indianer Nordamerikas
Mitgliedschaft:    zum Anfang

Mitgliedsbeiträge:
€ 80/ Jahr  (zahlbar in max. 4 Quartalsbeiträgen)
€ 30/Jahr für Einkommensschwache


Ehrenmitglieder:
-Arthur Manuel
-Milo Yellow Hair