Indigene klagen Kanada vor dem UN Anti-Rassismus-Komitee (UN-CERD) an

Allee der Flaggen, Vereinte Nationen in Genf (UN Photo / Jean-Marc Ferré)

 

Im August 2017 überprüfte das Anti-Rassismus-Komitee der Vereinten Nationen in Genf wieder einmal die Einhaltung der internationalen UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung durch Kanada. In den letzten beiden Jahrzehnten war Kanada von diesem Gremium wiederholt scharf kritisiert worden, da der Umgang Kanada’s mit Indigenen weitab von den Bestimmungen und dem Geist dieser Konvention angesiedelt ist.

 

 

Hier weitere Details dazu, verfasst von den European Support Groups for Indigenous Peoples in North America:

Compilation of UN-objections regarding Canada’s policy and treatment of Indigenous (Aboriginal) Peoples as well as regarding the violations of their rights (1998-today)).

Auch diesmal waren viele Indigene Organisationen nach Genf gereist, um dem Anti-Rassismus-Komitee die andauernden Verletzungen der Bestimmungen dieser Konvention durch Kanada deutlich zu machen.

Genaueres ist in den beiden folgenden Presseaussendungen zu finden, eine von den Cree aus Onion Lake (Saskatchewan), die zweite von der indigenen Delegation aus Britisch Kolumbien.

> Presseaussendung der Onion Lake Cree Nation

> First Nations File Discrimination Claim at UN Over Canada’s Industrial Development Process

 

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